plakat christian Janecke

Seit Kunst von Magie, anders vom Kult sich löste und mit Darstellung Vorlieb nahm,  verringerte sie das Darzustellende jeweils um mindestens eine Dimension.  Das Bild repräsentiert Abwesendes, dies aber umso nachhaltiger. Gegen diesen Trend standen immer schon pygmalionische Gelüste, steht der Versuch,  etwa der Zeichnung wirklichen Raum, dem aus totem Stein Gehauenen Bewegung,  gar Leben zu geben, sei es auch um den Preis der Entkunstung. Zu fragen bleibt, ob der Kunst angesichts jüngerer Entwicklungen eines 3-D-Drucks  neue Chancen oder eher neue Seichtheiten eines nun etwa auch ‘dreidimensionalen  Fotografierens’ ins Haus stehen. Oder ob und wie die womöglich interessantere Kunst,  umzingelt von den Trivialitäten in die Höhe schießender Lettern der Werbung oder  gipsgeschichteter Ganzkörperkleinplastiken des Lebenspartners als Briefbeschwerer,  sich nicht längst daran gemacht hat, Kunst über (about) 3-D-Begehrlichkeiten zu werden. Der Vortrag sucht das Thema, sparsam an Beispielen, aber verschwenderisch mit  Problemzusammenhängen, aus Warte der Kunstwissenschaft anzugehen.

Seit Kunst von Magie, anders vom Kult sich löste und mit Darstellung Vorlieb nahm, verringerte sie das Darzustellende jeweils um mindestens eine Dimension. Das Bild repräsentiert Abwesendes, dies aber umso nachhaltiger. Gegen diesen Trend standen immer schon pygmalionische Gelüste, steht der Versuch, etwa der Zeichnung wirklichen Raum, dem aus totem Stein Gehauenen Bewegung, gar Leben zu geben, sei es auch um den Preis der Entkunstung. Zu fragen bleibt, ob der Kunst angesichts jüngerer Entwicklungen eines 3-D-Drucks neue Chancen oder eher neue Seichtheiten eines nun etwa auch ‘dreidimensionalen Fotografierens’ ins Haus stehen. Oder ob und wie die womöglich interessantere Kunst, umzingelt von den Trivialitäten in die Höhe schießender Lettern der Werbung oder gipsgeschichteter Ganzkörperkleinplastiken des Lebenspartners als Briefbeschwerer, sich nicht längst daran gemacht hat, Kunst über (about) 3-D-Begehrlichkeiten zu werden. Der Vortrag sucht das Thema, sparsam an Beispielen, aber verschwenderisch mit Problemzusammenhängen, aus Warte der Kunstwissenschaft anzugehen.